Pfaffenhofen

Klimaschutztipps

Klimaschutz betrifft uns alle! Die weltweite Klimaveränderung stellt uns vor große Herausforderungen. Auch wir in Pfaffenhofen können einen Teil dazu beitragen, um Schlimmeres zu verhindern! André Adler, Klimaschutzmanager der Stadt Pfaffenhofen, gibt deshalb wöchentlich Tipps zum Energiesparen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 47

ÖKOFAIR STEHT IHNEN:

Neu gekaufte Klamotten zu Hause noch einmal anprobieren – das macht Spaß! Unangenehm nur, dass darin oft schädliche Chemikalien stecken. Auch krank machende Arbeit zu Hungerlöhnen muss nicht sein. Wer faire Kleidung ohne Chemie sucht, kann sich am GOTS-Siegel und am Logo der Fair Wear Foundation orientieren. Nützliche Herstellerlisten finden Sie außerdem unter www.modeaffaire.de oder unter www.utopia.de.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 46

WENIGER STROM IN DIE HEIZUNG PUMPEN:

Alte Heizungspumpen sind für mehr als 10% des gesamten Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich. Die Investition in eine neue Hocheffizienzpumpe rechnet sich schon nach 3 bis 5 Jahren, da die neue Pumpe bis zu 75% weniger Strom verbraucht. Falls Sie nicht selbst Wohnungseigentümer sind, überzeugen Sie Ihren Vermieter! Informationen und einen Pumpen-Check finden Sie auf http://www.co2online.de/service/energiesparchecks/pumpencheck/

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 45

NACHHALTIG VERPACKEN UND VERSCHICKEN

Verwenden Sie zum Geschenke einpacken recyceltes Geschenkpapier oder buntes Zeitungspapier. Achten Sie beim Verschicken auf einen umweltfreundlichen Versand. Einige Paketdienste bieten gegen einen kleinen Aufpreis einen „grünen“ Versand an: sämtliche durch den Transport entstehende CO2-Ausstöße werden ausgeglichen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 44

NACHHALTIGER WEIHNACHTSBAUM

Verwenden Sie LED-Lichter zur Weihnachtsbeleuchtung. Sie verursachen 80% weniger Energiekosten und halten zwanzig Mal länger als gebräuchliche Glühbirnen.
Kaufen Sie heimische Bäume (keine Weißtanne, denn sie zählt zur bedrohten Art). Kaufen Sie möglichst Bäume im Topf/mit Wurzeln, die danach eingepflanzt werden können. Zur Entsorgung gibt es spezielle Christbaumabgabestellen. Eine Alternative ist, die alten Bäume zu verheizen oder im eigenen Garten zu verwenden (z.B. kompostieren oder Pflanzen mit den Zweigen abdecken).

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 43

ROHRE ISOLIEREN

Wenn es in Ihrem Heizungskeller sehr warm ist, ist dies ein Hinweis, dass ein großer Teil der Wärme im Keller verpufft, anstatt die Wohnräume zu heizen. Die Ursache sind oft ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre. Das ist nicht nur schade um die verlorengegangene Energie, sondern sogar ordnungswidrig. Heizungsrohre in ungeheizten Räumen müssen gut gedämmt sein, damit Sie auf dem Weg zum Ziel keine Wärme abgeben. Isoliermaterial für Rohrleitungen ist im Baumarkt erhältlich und lässt sich einfach verarbeiten.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 42

DA SCHMILZT DER STROMVERBRAUCH DAHIN

Durch regelmäßiges Abtauen des Kühlschranks oder Gefriergerätes können Sie Strom sparen. Schon eine Eisschicht von nur fünf Millimetern erhöht den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent. Bester Zeitpunkt fürs Abtauen sind übrigens kalte Wintertage: Da kann Tiefgekühltes vorübergehend im Freien gelagert werden.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 41

FÖRDERGELDER NUTZEN

Wer sein Haus energetisch saniert oder eine Solaranlage einbauen lässt, kann verschiedene Förderungen bekommen. So fördert beispielsweise das BAFA den Einbau einer Holzpelletheizung oder einer Solarthermie-Anlage, die für Warmwasser sorgt und zusätzlich die Heizung unterstützt. Die KfW unterstützt bei Gesamtsanierungen oder Einzelmaßnahmen und hat spezielle Angebote für Wohneigentümergemeinschaften. Seit September 2015 gibt es darüber hinaus das bayerische Förderprogramm „EnergieBonusBayern“. Eine Übersicht über Fördermöglichkeiten finden Sie unter www.energiefoerderung.info.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 40

SECOND-HAND UND FLOHMARKT

Spielzeug, Bücher, Kindermöbel, Fahrräder oder Kleidung: Secondhand-Waren sind günstig und obendrein gut fürs Klima. Denn für Gebrauchtes müssen weder Rohstoffe noch Energie eingesetzt werden. In Pfaffenhofen finden z.B. regelmäßig auf dem Volksfestplatz Flohmärkte statt und in Second-Hand-Läden kann man jederzeit klimabewusst einkaufen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 39

GRÜNE GELDANLAGEN

Investieren Sie in ökologische Projekte wie beispielsweise Bürgerenergie-Anlagen oder wechseln Sie zu einer Bank, die sich im Bereich Umwelt- und Klimaschutz engagiert. Lassen Sie Ihr Geld für den Klimaschutz arbeiten und freuen Sie sich über die gute Rendite und ein gutes Gewissen.

 

 Klimaschutz-Tipp Nr. 38

ENTLÜFTEN DER HEIZUNGSANLAGE

Damit Heizungen richtig arbeiten müssen sie regelmäßig entlüftet werden. Wenn ein Heizkörper gluckert oder trotz aufgedrehtem Thermostatventil nicht mehr richtig warm wird drehen Sie einfach kurz das Lüftungsventil auf und lassen die eingeschlossene Luft entweichen, bis Wasser tröpfelt. Mit einem Auffanggefäß, das Sie unter die Öffnung des Ventils halten, bleibt alles trocken. Das Lüftungsventil befindet sich meist gegenüber dem Thermostat.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 37

KLIMAFREUNDLICH BACKEN

Verwenden Sie statt der Ober- und Unterhitze die Heißluft-Funktion – so können Sie auf zwei Ebenen gleichzeitig backen. Außerdem kann bei Heißluft die Backtemperatur etwas geringer als im Rezept angegeben gewählt werden.  Ab einer Backzeit von 40 Minuten kann der Backofen bereits 10 Minuten früher ausgeschaltet werden – die Restwärme reicht fürs fertigbacken aus. Auch Vorheizen ist bei Heißluftöfen nicht notwendig.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 36

KAUFEN SIE FRISCHE, REGIONALE PRODUKTE

Durch den Kauf regionaler Erzeugnisse unterstützt man nicht nur die umliegenden Landwirte, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. Bei regional erzeugten Produkten entfallen lange energieintensive Transporte und Lagerungen. Auf dem Markt erhalten Sie das ganze Jahr über erntefrisches Obst und Gemüse aus der Region. Der Wochenmarkt in Pfaffenhofen findet jeden Dienstag und Samstag von 7 bis 13 Uhr statt.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 35

PAPIER AUS PAPIER

Durch Recycling lassen sich die Treibhaus-Emissionen deutlich senken. Verwenden Sie beispielsweise Recycling-Papier. Denn statt aus Bäumen wird es aus Altpapier gewonnen. Achten Sie beim Kauf von Druckerpapier, Taschentüchern und Toilettenpapier auf den Blauen Engel. Er steht für 100% Altpapier und für gute Qualität. Mit Recyclingpapier verringern Sie auch Umweltbelastungen durch Bleichmittel.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 34

VERWENDEN SIE ÖKOLOGISCHES WASCH- UND REINIGUNGSMITTEL

Viele herkömmliche Drogerieprodukte werden auf Erdölbasis hergestellt. Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder die Euroblume helfen bei der Kaufentscheidung. Auf Weichspüler ohne Umweltzeichen sollte komplett verzichtet werden. Greifen Sie auf Nachfüllpackungen zurück, da diese deutlich weniger Verpackungsmaterial benötigen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 33

TROPFENDE HÄHNE REPARIEREN

Schon ein schwach tropfender Wasserhahn vergeudet täglich etwa 5 Liter Wasser. Das bedeutet, dass monatlich mehr als 150 Liter Wasser ungenutzt im Abfluss verschwinden. Das ist mehr als in eine Badewanne passt. Daher sollten Sie tropfende Wasserhähne so schnell wie möglich reparieren.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 32

SETZEN SIE IHREM DACH EINE PFLANZEN-MÜTZE AUF

Haben Sie schon einmal überlegt, das Dach Ihrer Garage oder Ihres Hauses zu bepflanzen? Das sieht nicht nur toll aus, sondern es werden dadurch auch Extremtemperaturen gepuffert. So bleibt Ihr Haus im Sommer kühl und im Winter warm. Kleine Tiere wie Vögel und Insekten fühlen sich auf Ihrem begrünten Dach wohl. Übrigens lassen sich auch schräge Dächer begrünen, wenn die Neigung weniger als 45 Grad beträgt.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 31

GRATIS-FRÜCHTE FRISCH VOM BAUM

Wen die Lust auf frisches Obst packt, der wirft am besten einen Blick auf die Internetseite www.mundraub.org. Hier sind zahlreiche Bäume und Sträucher in ganz Deutschland verzeichnet, deren Früchte ganz legal gepflückt werden dürfen. Also bloß nichts verkommen lassen!

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 30

VERPACKUNGSMÜLL VERMEIDEN

Achten Sie beim Einkauf auf vermeidbare Kunststoffverpackungen. Denn herkömmlicher Kunststoff wird aus nicht erneuerbaren Rohstoffen hergestellt, wofür viel Energie aufgewendet wird. Eine Möglichkeit zur Müllvermeidung ist der Umstieg auf Mehrwegsysteme. Beachten Sie dabei: nicht jede Flasche, für die Pfand verlangt wird, ist eine Mehrwegflasche. Achten Sie auf das Umweltzeichen „Mehrweg – Für die Umwelt“ oder den „Blauen Engel“.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 29

LEIHEN STATT KAUFEN

Hammer und Schraubenzieher sind in jedem Haushalt nützlich. Doch bei Spezial-Werkzeugen lohnt sich die Anschaffung in den meisten Fällen nicht. Werkzeug und Geräte, die man selten nutzt, kann man stattdessen auch leihen. So nehmen sie keinen Platz weg und Sie bekommen immer den neuesten Stand der Technik. Diesen Service bieten neben vielen Baumärkten auch diverse Internet-Plattformen – oder Sie fragen einmal Ihre Nachbarn. Gut für das Klima ist das Leihen allemal, denn wenn viele Menschen ein Gerät teilen, erhöht sich dessen Auslastung und es müssen insgesamt weniger Geräte produziert und danach wieder entsorgt werden.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 28

BYE-BYE STANDBY

Mit Standby kann man Fernseher, DVD-Player etc. ohne lange Warte- und Installationszeiten ständig in Bereitschaft halten. Das ist zwar sehr bequem, verbraucht aber durchgehend elektrische Energie. Durch die große Anzahl solcher Geräte in vielen Haushalten kann sich die verbrauchte Leistung beträchtlich summieren. Trennen Sie deshalb über Nacht bzw. bei längerer Abwesenheit alle Standby-Geräte vom Netz: entweder durch Steckerziehen oder bequem mithilfe einer schaltbaren Steckdosen-Leiste, mit der Sie gleich mehrere Geräte gleichzeitig vom Netz nehmen können.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 27

ZUSAMMEN FÄHRT MAN WENIGER ALLEIN

Tun Sie sich für regelmäßige Fahrten mit anderen zusammen: Wer den Weg zum Arbeitsplatz gemeinsam im Auto zurücklegt, erfreut sich netter Gesellschaft und sinkender Kosten. Es gibt einige Plattformen, die Mitfahrgelegenheiten für Fahrten wie etwa zur Arbeit oder für längere Strecken vermitteln – beispielsweise die Mitfahrzentrale im Landkreis Pfaffenhofen www.paf.mifaz.de

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 26

ERNÄHREN SIE SICH KLIMAFREUNDLICH

Frische und gering verarbeitete Lebensmittel sind an Stelle von Tiefgefrorenem und Fertiggerichten zu bevorzugen. Tiefgekühlte Lebensmittel benötigen nicht nur in der Verarbeitung, sondern vor allem zur Aufrechterhaltung der Kühlkette auf dem Weg in den Laden viel Energie. Beispielsweise erhöht sich auf dem Weg von der Kartoffel zur Tiefkühl-Pommes die Klimabilanz um den Faktor 25!

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 25

SONNIGES WASSER

Mehr als die Hälfte des jährlichen Warmwasserbedarfs kann eine richtig ausgelegte Solaranlage in der Größe von etwa einem Quadratmeter pro Person im Haushalt abdecken. Ein größerer Kollektor in Kombination mit einem Pufferspeicher liefert in der Übergangszeit auch genügend Wärme für Ihre Heizung mit. Tipp: Kombinieren Sie Ihre herkömmliche Heizungsanlage mit einer Solarwärme-Anlage.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 24

STROM OHNE STECKDOSE

Batterien haben eine schlechte Energiebilanz. Für ihre Herstellung wird bis zu 500mal mehr Energie verbraucht, als die Batterie später wieder hergibt. Umweltfreundlicher und auf lange Sicht erheblich billiger sind wieder aufladbare Batterien und Akkus. Und Vorsicht: Batterien niemals in den Müll werfen, denn dadurch gelangen die Schwermetalle ins Grundwasser. Bringen Sie Batterien deshalb in den Laden zurück – dort steht meist eine Sammelbox bereit.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 23

REPARIEREN STATT WEGWERFEN

In vielen Städten bieten Reparatur-Cafés die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten seine defekten Haushaltsgegenstände wieder zu ertüchtigen. In Pfaffenhofen veranstaltet das Mehrgenerationenhaus an zwei Samstagnachmittagen im Monat von 14 bis 18 Uhr das „Werkstatt-Café“. Hier helfen ehrenamtliche Mitarbeiter in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre bei der Instandsetzung mitgebrachter defekter Gegenstände. Die nächsten Termine für das „Werkstatt-Café“ in Pfaffenhofen sind am 11. und 25. Juli 2015.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 22

ÖFTER MAL ABDREHEN

Nach dem Heizen verbraucht die Warmwasserbereitung die meiste Energie im Haushalt. Aber deshalb gleich kalt zu duschen wäre nun wirklich übertrieben. Lieber das Wasser zwischendurch abstellen. Denn in einem Jahr verschwinden beim Einschäumen an die 2.400 Liter Wasser ungenutzt im Abfluss. Tolle Wasserspar-Helfer sind auch Sparduschköpfe, die den Wasserfluss ohne Komfortverlust um die Hälfte reduzieren. Man findet sie in jedem Baumarkt und im Sanitärfachhandel – für wenig Geld und leicht zu montieren.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 21

FETTARM DAS KLIMA SCHÜTZEN

Milchprodukte tragen nach Fleisch den größten Teil zum CO2-Ausstoß von Lebensmitteln bei. Dabei gilt: Je höher der Fettgehalt, desto schlechter die Klimabilanz. Um konzentrierte, fettreiche Milchprodukte wie Butter, Sahne oder Hartkäse herzustellen, ist nämlich eine große Menge Milch erforderlich. Klimafreundlicher sind Buttermilch und Weichkäsesorten wie Brie oder Camembert.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 20

KOMMT NICHT IN DIE TÜTE

Der Verbrauch von über fünf Milliarden Plastiktüten pro Jahr in Deutschland belastet die Klimabilanz. Besonders schädlich ist das achtlose Wegwerfen von Plastiktüten in die Umwelt. Denn selbst dünne Tüten verweilen bis zu 400 Jahre in der Umwelt und zerfallen in winzige Teilchen, die sich in den Meeren anreichern und so in die Mägen der Meeresbewohner gelangen. Sagen Sie an der Kasse einfach „Nein, danke!“ und packen Sie Ihre Einkäufe in den mitgebrachten Beutel, Papiertüte oder Rucksack.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 19

STROMSPAREN MIT MOBILEN RECHNERN

Die Herstellung eines Computers belastet die Umwelt stark. Deshalb ist es am besten, den eigenen Rechner so lange wie möglich zu benutzen. Wenn er wirklich einmal nicht mehr zu gebrauchen ist, können Sie mit dem richtigen Neukauf viel Strom sparen. Ein Laptop benötigt beispielsweise etwa 70 % weniger Strom als ein Desktop-PC mit vergleichbarer Ausstattung. Informationen zu energieeffizienten Computern und Zubehör finden Sie unter www.ecotopten.de.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 18

EINWEGBECHER TO GO - SAG "NO"

Sich schnell noch unterwegs einen Kaffee holen – der Kaffeebecher „to go“ gehört überall längst dazu. Die verwendeten Einwegbecher haben allerdings eine sehr schlechte Umweltbilanz. Die Produktion eines Kaffeebechers samt Plastikdeckel verursacht etwa 100 g CO2. Mit einem wiederverwendbaren Isolierbecher dagegen sind Sie jeden Tag umweltfreundlich unterwegs! Auch Kaffee zum Mitnehmen gibt es übrigens aus fairem Handel.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 17

DEM STROMVERBRAUCH HEIMLEUCHTEN

LEDs sind die Lichtquelle einer nachhaltigen Zukunft. Im Gegensatz zu Energiesparlampen enthalten LEDs kein Quecksilber und haben auch keine Aufwärmzeit.  Achten Sie dabei auf die Energieeffizienzklasse A+. Für ein warmes Licht im Wohnbereich sollte der Farbton unter 3.000 Kelvin und die empfohlene Farbwiedergabe Ra über 90 liegen. Ein Zwei-Personen-Haushalt kann durch den Austausch ineffizienter Leuchtmittel pro Jahr rund 80 Euro Stromkosten sparen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 16

KOMPOST SELBER MACHEN

Kompost ist der älteste und natürlichste Dünger und Bodenverbesserer. In der Regel reicht ein einfacher Holzkomposter völlig aus oder Sie schichten einfach einen Haufen auf. Die Grundlage bildet immer eine dicke Schicht aus Ästen und Reisig, damit der Kompost genügend Luft von unten bekommt. Dann schichten Sie möglichst abwechslungsreich Abfälle auf. Nicht auf den Kompost gehören gespritzte Obstschalen, buntes Papier, gekochte Essensreste, Fleischabfälle und von Schädlingen befallene Pflanzen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 15

...DENN DAS GUTE LIEGT SO NAH!

Bei Urlaub oder Ausflügen in der Region stellt man manchmal überrascht fest, welch wunderschöne Orte unentdeckt vor der eigenen Haustür liegen. In Deutschland laden 15 Nationalparks, 16 Biosphärenreservate und 104 Naturparks zum Naturerleben, Entspannen und Entdecken ein. Also rauf aufs Rad oder rein in den Zug und der
(Kurz-)Urlaub fängt bereits bei der Anreise an!

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 14

SCHÜTZEN SIE DIE TROPENWÄLDER:

Die tropischen Regenwälder sind ein faszinierendes Ökosystem. Sowohl für das lokale als auch für das weltweite Klima sind sie von überragender Bedeutung. Die hohe Nachfrage nach Tropenholz trägt zur Vernichtung der Regenwälder bei. Häufig bestehen Gartenmöbel aus Tropenholz. Kaufen Sie deshalb Gartenmöbel aus nachhaltig erwirtschafteten, heimischen Hölzern. Vertrauenswürdige Zertifikate sind das FSC- und das PEFC- Siegel.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 12

AUF KÜHLE NACHBARSCHAFT

Kühl- und Gefriergeräte verbrauchen etwa 15 % des Stroms im Haushalt. Damit nicht unnötig viel Strom verbraucht wird, sollten die Geräte in unbeheizten Räumen und nicht zu dicht an Backofen oder Heizkörper stehen. Achten Sie dabei auch auf eine gute Belüftung der Geräterückseite. Bevor Sie Gekochtes kühlen oder einfrieren, lassen Sie es abkühlen. Die Tür sollte nur so lange wie nötig geöffnet werden.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 11

SPRITSPAREN BEIM FAHREN

Durch spritsparendes Fahren lassen sich 15 bis 25 % Kraftstoff und damit Kosten und CO2 sparen. Fahren Sie vorausschauend, vermeiden Sie häufiges Abbremsen und schalten Sie schnell in den höheren Gang. Und bei Geschwindigkeiten über 100 Stundenkilometern steigt der Spritverbrauch erheblich: Wer auf der Autobahn 130 statt 150 fährt, spart auf 100 Kilometern bereits zwei Liter Sprit. Weitere Tipps gibt es unter www.spritsparkurs.de.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 10

VERMEIDEN SIE LEBENSMITTELABFÄLLE

Unglaubliche 20% der Lebensmittel landen in deutschen Haushalten im Müll – das macht pro Kopf und Jahr ungefähr 300 Euro. Planen Sie deshalb Ihre Einkäufe, benutzen Sie einen Einkaufszettel, wählen Sie passende Packungsgrößen und verwerten Ihre Reste kreativ. Spezielle „Reste-Kochbücher“ und Internet-Seiten helfen dabei. Für Lebensmittel mit Mindesthaltbarkeitsdatum gilt: Was noch gut aussieht und riecht, darf verzehrt werden!

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 9

LEITUNGSWASSER - BESTE QUALITÄT FREI HAUS

Im Gegensatz zu Mineralwasser aus Flaschen wird beim Konsumieren von Leitungswasser deutlich weniger CO2 und Energie verbraucht. Außerdem sparen Sie sich das Kistenschleppen, verringern den Abfall durch Verpackungen und tragen weniger zum Einkaufsverkehr bei. Nebenbei sparen Sie auch noch Geld, denn Mineralwasser ist 300- bis 1000mal teurer als Leitungswasser. Ein Liter Leitungs-wasser statt Mineralwasser pro Tag spart im Jahr 70 kg CO2.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 8

GÄRTNERN OHNE TORF

Moore sind wertvolle Lebensräume hoch spezialisierter, bedrohter Pflanzen und Tiere und zudem enorme Kohlenstoffspeicher, aus denen große Mengen klimaschädlicher Gase entweichen, wenn sie entwässert oder abgebaut werden. Für den heimischen Garten, für Balkon- und Fensterpflanzen gibt es mittlerweile hochwertige torffreie Erden, die ein „Gärtnern ohne Torf“ gelingen lassen.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 7

EINE PAUSE FÜRS AUTO

Hätten Sie's gedacht? Ein Viertel aller Autofahrten sind kürzer als zwei Kilometer. Dabei verbraucht der Pkw auf Kurzstrecken besonders viel Sprit. Günstiger für Geldbeutel und Klima ist es, wenn Sie kurze Strecken mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Dadurch können jährlich mehr als 200 kg CO2- Emissionen pro Person eingespart werden.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 6

ERNÄHREN SIE SICH KLIMAFREUNDLICH, INDEM SIE TIERISCHE NAHRUNGSMITTEL REDUZIEREN

Eine Portion weniger Rindfleisch pro Woche spart im Jahr 120 kg CO2; dies entspricht fast 10% der durchschnittlichen ernährungsbedingten C02-Emissionen! Butter verursacht im Vergleich zu Margarine 30mal mehr CO2-Emissionen – deshalb beim nächsten Kuchenbacken ans Klima denken!

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 5

NICHT GLEICH IN DIE LUFT GEHEN

Verzichten Sie, so oft es geht, auf Flugreisen, denn Fliegen verursacht sehr große Mengen an CO2. Für kürzere Reisestrecken nehmen Sie am besten die Bahn. Und sollten Sie nicht auf das Flugzeug verzichten können, kompensieren Sie Ihre Emissionen durch eine Spende an ein Klimaschutzprojekt. Vertrauenswürdige Anbieter sind zum Beispiel Arktik und Atmosfair: www.arktik.de, www.atmosfair.de.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 4

SCHALTEN SIE AUF DURCHZUG

Statt die Fenster stundenlang zu kippen, sollten Sie alle zwei bis drei Stunden stoßlüften, um die gesamte Raumluft auszutauschen. Machen Sie dafür einige Minuten lang die Fenster weit auf und drehen Sie in dieser Zeit die Heizung herunter. Optimal ist es, wenn die Luft von gegenüberliegenden Fenstern quer durchziehen kann. Stoßlüften statt Fenster kippen spart im Jahr pro Haushalt 600 kg CO2.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 3

EINMAL SAUBEREN STROM, BITTE!

Der effektivste Weg, seine Klimabilanz aufzubessern, ist ganz einfach: Wechseln Sie zu einem Ökostromtarif. Ökostromtarife gibt es mittlerweile von fast allen Stromanbietern. Seit Februar bieten beispielsweise auch die Stadtwerke Pfaffenhofen Strom aus 100 % Wasserkraft an. Ein Jahr lang Ökostrom statt konventionellem Strom spart etwa 600 kg CO2 pro Person. Weitere Informationen zu Ökostrom gibt’s unter www.atomausstieg-selber-machen.de. Informationen zum Ökostrom-Angebot der Stadtwerke Pfaffenhofen erhalten Sie unter www.stadtwerke-pfaffenhofen.de.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 2

SPAREN SIE HEIZENERGIE

Probieren Sie es mal mit einer Absenkung der Raumtemperatur. Wenn Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen nur um ein Grad senken,  sparen Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie und damit eine Menge Geld. In Ihrer Klimabilanz schlägt diese Maßnahme mit einer jährlichen Einsparung von 200 bis 400 kg CO2 zu Buche. Folgende Temperaturen werden empfohlen: Wohnräume 20°C, Küche 18°C, Schlafzimmer 17°C.

 

Klimaschutz-Tipp Nr. 1

DIE RICHTIGE KÜHLSCHRANKTEMPERATUR

Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei 7°C. Bei Kühlschränken ohne Thermometer entspricht das meist den niedrigen Reglerstufen 1 oder 2. Als Faustregel gilt: Wenn die Butter nicht streichfähig ist, ist der Kühlschrank zu kalt. Wer mehr von seinem Einkauf haben möchte, sollte im Kühlschrank außerdem Ordnung schaffen, denn nicht jedes Produkt fühlt sich in jedem Fach gleich wohl.

Viele weitere Informationen zum Klimaschutz der Stadt Pfaffenhofen finden Sie hier, Informationen zum Integrierten Klimaschutzkonzept finden Sie hier.

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