Pfaffenhofen

Lebzelter- und Wachszieherei-Museum

Wachszieherei- und Lebzelter-Museum mit Führungen

Es ist für uns wichtig, die heute selten gewordene lange Handwerkstradition in unserem Haus aufrecht zu erhalten, weiterhin zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Lebzelter- und Wachszieherei MuseumIn der Lebzelten- und Kerzenzeit von Oktober bis Dezember und vor Ostern gibt Hans Hipp mitten in der alten Wachszieherei, dem heutigen Museum, in dem über 60 Personen Platz nehmen können, einen einstündigen Vortrag. Der Besucher erhält einen Einblick in die Herstellung der gezogenen Kerzen, in das religiöse und profane Brauchtum des Wachsstocks und der Lebzelten und über die medizinhistorische und religiöse Bedeutung unserer wächsernen Votivgaben, die bei uns noch aus den jahrhundertealten Modeln gegossen werden.

Nach der Führung können die Besucher Kaffee und Kuchen genießen. Kosten für die Führung entstehen für größere Gruppen nicht.

 

400 Jahre lückenlose Handwerkstradition in unserer Lebzelterei und Wachszieherei

Lebzelter- und Wachszieherei MuseumDie erstmalige urkundliche Erwähnung unseres Lebzelterhauses erfolgte am 17. November 1610. Seit 400 Jahren wird von Generation zu Generation in unserem Haus das alte Handwerk des Lebzelters und Wachsziehers bis auf den heutigen Besitzer weitergegeben. Die Hauptrohstoffe des Lebzelters waren Bienenwachs und Bienenhonig, die zu Kerzen, Wachsstöckerl und Votivgaben und zu Lebkuchen und Met verarbeitet wurden.

Noch heute verwenden wir Bienenhonig zum Süßen unserer Honigzelten und Wachs zum Gießen unserer Votivgaben. 

Literatur:

  • Lebzelten - Wachsstöckerl - Votivgaben, Hans Hipp, Ludwig-Verlag Pfaffenhofen a.d.Ilm, 1982
  • Votivgaben – Heilung durch den Glauben, Hans Hipp, Ludwig-Verlag Pfaffenhofen a.d.Ilm, 1984
  • Lebzelter – Wachszieher – Metbrauer, Hans Hipp, Dachauer Museumsschriften Band 8, Verlagsanstalt Bayerland Dachau, 1987
  • Lebendige Tradition - 400 Jahre Lebzelterei Konditorei Wachszieherei, 2010
  • Das Lebkuchenbuch, Hans Hipp, Insel-Verlag Berlin, 2015

 

400 Jahre Wachs & Honig Hipp

Durch vielfältige schriftliche Überlieferungen und die alten Handwerksgeräte können wir die tiefen Wurzeln unseres Handwerks und das dazugehörige Brauchtum über viele Jahrhunderte in unserem Haus nachweisen.

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