Pfaffenhofen

Daniel Reisner Kulturförderpreisträger 2017

Der junge Pfaffenhofener Musiker Daniel Reisner ist der Träger des Kulturförderpreises 2017 der Stadt Pfaffenhofen. Die Verleihung fand am 1. Dezember im nahezu vollbesetzten Festsaal des Pfaffenhofener Rathauses statt und das Publikum erlebte einen unterhaltsamen und doch festlichen Abend, der von dem Preisträger selbst musikalisch sehr abwechslungsreich gestaltet wurde.

Bürgermeister Thomas Herker begrüßte die Besucher, darunter viele Stadträte und Ehrengäste sowie Daniel Reisners Familie, Freunde und viele Musikerkollegen von der Stadtkapelle. Der mit 1.500 Euro dotierte Kulturförderpreis, so erläuterte Herker, ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt Pfaffenhofen im kulturellen Bereich zu vergeben hat. Er nannte die Namen aller 23 bisherigen Kulturpreisträger vom Pianisten Max Hanft im Jahr 1993 bis zum Maler und Musiker Philipp Brosche im Jahr 2016. Mit der Preisvergabe an Daniel Reisner, so Herker, habe der Stadtrat sich einstimmig für einen „reinrassigen Musiker“ entschieden, wobei der Preis zugleich Auszeichnung für Geleistetes und auch Motivation für den weiteren künstlerischen Weg sein solle.

Peter Feßl, der Musikreferent des Stadtrates, ging in seiner Laudatio auf Daniel Reisners „interessantes Doppelleben“ ein, denn er ist trotz seiner vielfältigen musikalischen Tätigkeiten und der großen Freude an der Musik kein Berufsmusiker, sondern hat einen so genannten „bürgerlichen Beruf“: Daniel Reisner arbeitet als Bauzeichner bei der Firma Wipfler – und auch die Arbeit macht ihm viel Spaß.

Feßl ging auf Daniels musikalischen Werdegang ein von der Städtischen Musikschule über die Realschule bis zu allen Formationen der Stadtkapelle, in der er als kleiner Trommler begann und heute die Jugendstadtkapelle leitet. Er spielt Posaune und Schlagzeug und nimmt neuerdings auch Gesangsunterricht. Daniel Reisner hat sich auch weit über Pfaffenhofen hinaus einen guten Namen gemacht. So spielt er seit 2011 bei Attacca, dem Jugendorchester der Bayrischen Staatsoper, und seit 2014 gehört er auch dem Blechbläserensemble Attaccabrass an. Er hat zweimal im Europäischen interkulturellen Jugendsymphonieorchester in England und Norwegen mitgewirkt, tritt bei Weihnachts- und Kirchenkonzerten auf, hat aber auch eine eigene Hochzeitsband gegründet, ist mit den Lustigen Holledauern in ganz Bayern unterwegs und spielt als festes Mitglied der Ludwig-Thoma-Musikanten auf dem Münchener Oktoberfest und bei vielen anderen großen Volksfesten.

Bürgermeister Thomas Herker überreichte dem 24. Pfaffenhofener Kulturpreisträger die Urkunde. Nach herzlichen Dankesworten an die Stadt sowie vor allem an seine Eltern, seinen Arbeitgeber und seine Lehrer Anton Hirschberger sen., Auwi Geyer, Elmar Schröck und Arno Haselsteiner trug sich Daniel Reisner ins Goldene Buch der Stadt ein. Sein musikalisches Dankeschön gestaltete er gleich im Anschluss sehr vielseitig – mal klassisch, mal fetzig – mit der Posaune und am Schlagzeug. Mehrere Partner hatte er dabei zur Seite: zunächst seine jungen Musikerkollegen Carlo Hesselbarth, Lukas Born und Samuel Muhr vom Münchener Bläser-Quartett „The Brassist“, dann Angelika Sand am Klavier und schließlich Markus Maier am Schlagzeug.

Autor: Kulturamt Pfaffenhofen

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