Pfaffenhofener Winterbühne 2027
Auch in diesem Jahr hat das Kulturamt der Stadtverwaltung ein vielfältiges Winterbühnen-Programm von 16. Januar bis 17. April 2027 zusammengestellt. Insgesamt können sich Interessierte erneut auf zwölf Veranstaltungen freuen: acht für Erwachsene und vier für Kinder.
Programmübersicht
- Sa., 16.01.: BlöZinger: Schloss mit lustig
- So., 17.01.: Herr Braun & Herr Murr: Das Bayerische Aschenputtel
- Sa., 23.01. Jimmy Schlager: Lästerlieder
- Sa., 30.01. Stefan Leonhardsberger: Herzklopfen
- So., 31.01. Ingrid Hausl: Waltraud und die Zeitmaschine – Familienkonzert
- Sa., 20.02. Django Asül: Am Ende vorn
- Sa., 27.02. Andreas Martin Hofmeir: Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit
- So., 28.02. mini.musik: Alfulimux, der Wüstenfuchs
- So., 14.03. Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater: Kasperl und die Stinkprinzessin
- Sa., 20.03. Claudia Koreck: Neo Alpin
- Sa., 10.04. MaxJoseph: Lagom
- Sa., 17.04. Maxi Pongratz
Ticketverkauf
Tickets gibt es im Kultur- und Tourismusbüro im Haus der Begegnung oder auf okticket.de unter Winterbühne Pfaffenhofen.
Das Programm1>
Sa., 16. Januar 2027 I 19.30 Uhr
BlöZinger: Schloss mit lustig

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 18.45 Uhr
- Kabarett
- VVK 23 € (erm. 19 €) I AK 27 € (erm. 23 €)
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Als Duo „BlöZinger“ treten Robert Blöchl und Roland Penzinger seit 2004 auf. Für ihre genialen KopfKinoKabarett-Programme erhielten sie den Deutschen Kleinkunstpreis und den Österreichischen Kabarettpreis.
„Schloss mit lustig“ ist eine irrwitzige Fantasy-Groteske. In der Hauptrolle: zwei erfolglose Autoren, die sich auf den Weg zu einer vorgetäuschten Preisverleihung nach Transsylvanien machen. Schon auf der abenteuerlichen Reise heften sich dubiose Gestalten an die Fersen der beiden unbedarften Schreiberlinge. Doch als sie an ihrem Ziel – einem verwunschenen Schloss, das jedem Vampir-Roman zur Ehre gereichen würde – ankommen, werden sie dort von Gastgebern erwartet, die ihre ganz eigenen Pläne mit den beiden fassungslosen Schriftstellern haben. Und diese Pläne haben es in sich!
So., 17. Januar 2027 I 15 Uhr
Herr Braun & Herr Murr: Das Bayerische Aschenputtel

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 14.15 Uhr
- Märchenerzählung (für Kinder ab 6 Jahren)
- VVK 13 € (erm. 10 €) I AK 15 € (erm. 12 €)
- zu den Tickets
Nach zwei wilden Almwiesen-Abenteuern um Käfer Mary und ihre Freunde folgt nun das vierte Märchen von und mit Stefan Murr und Heinz-Josef Braun. Die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler erzählen „Das Bayerische Aschenputtel“ in ihrer völlig eigenen bayerischen Art und mit vielen Liedern.
Sie schlüpfen wieder in alle Rollen und lassen dabei ganz neue Figuren quicklebendig werden: die Show-Ratten Ratzi Williams und Frank Razzata, Prinz Quirin und seinen königlich-bayerischen Hofpapagei, die hochnäsigen Damen Marylin und Chantal Obermeier sowie den kauzigen Erfinder Huber mit seiner Tochter Evi.
Das Bayerische Aschenputtel Evi erlebt ihr Abenteuer so auf eine für Jung und Alt spannende und lustige Weise.
Sa., 23. Januar 2027 I 19.30 Uhr
Jimmy Schlager: Lästerlieder

- intakt Musikinstitut I Einlass: 18.45 Uhr
- Konzert
- VVK 20 € (erm. 16 €) I AK 24 € (erm. 20 €) I freie Platzwahl
- zu den Tickets
Jimmy Schlager gibt die schwierigsten Antworten auf die einfachsten Fragen. In „Lästerlieder“ zeigt er einmal mehr sein Talent, das Publikum mit seinen mitreißenden Songs und pointierten Geschichten zu begeistern. Eine Reise durch die Sonderbarkeiten der Gesellschaft, denen Jimmy Schlager gekonnt alle Details entlockt. Über die wir uns wundern, über die wir grübeln, schmunzeln, oder herzhaft lachen können.
Jimmy Schlager aus dem Weinviertel ist Singer-Songwriter, Chansonnier, Komponist und Moderator, der mit viel Wiener Schmäh aus jedem seiner Konzerte einen äußerst unterhaltsamen und humorvollen Abend macht.
Besetzung: Jimmy Schlager - Geschichten, Gesang & Gitarre I Chris Heller - Klavier & Gesang
Sa., 30. Januar 2027 I 19.30 Uhr
Stefan Leonhardsberger: Herzklopfen

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 18.45 Uhr
- Kabarett
- VVK:
- Kat. 1: 28 € (erm. 24 €) I AK 32 € (erm. 28 €)
- Kat. 2: 24 € (erm. 20 €) I AK 28 € (erm. 24 €)
- Kat. 3: 20 € (erm. 16 €) I AK 24 € (erm. 20 €)
- zu den Tickets
In „Herzklopfen“ erzählt Stefan Leonhardsberger von der täglichen Herausforderung, als Partner, Heimwerker und Familienoberhaupt zu bestehen.
Zwischen Meniskus-OPs, Grillabenden mit Profi-Besserwissern und heimlichen Haschkeksen fragt er sich: Bin ich mit 40 noch cool oder schon wie mein eigener Vater? Dabei entsteht ein Abend voller Gags, Gesang und intimer Geständnisse – witzig, unverschämt und mitten ins Herz.
Stefan Leonhardsberger ist seit vielen Jahren auf den Kabarett- und Comedybühnen zwischen Wien, München und Stuttgart zu Hause. Nach musikalischen Erfolgsproduktionen wie „Da Billi Jean is ned mei Bua“ und dem Kabarett Thriller „Rauhnacht“ begeisterte zuletzt mit seinem ersten Comedy-Solo „Ja“ über seinen Alltag als Familienvater mehr als 25.000 Zuschauer.
So., 31. Januar 2027 I 15 Uhr
Ingrid Hausl: Waltraud und die Zeitmaschine

- Theatersaal im Haus der Begegnung I Einlass: 14.15 Uhr
- Familienkonzert (für Kinder ab 6 Jahren)
- VVK 13 € (erm. 10 €) I AK 15 € (erm. 12 €)
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Als Lieblingsbeschäftigung ahmt das Fagott Waltraud Menschen, Tiere und Dinge nach. Als sie von ihrem Ururururururur-Opa, dem Dulcian hört, der vor vielen hundert Jahren gelebt hat, will sie unbedingt herausfinden, wie er geklungen hat. Zum Glück kann Prof. Dr. Ummer mit seiner Zeitmaschine helfen und Waltraud in die Vergangenheit schicken.
Auf der Suche nach ihrem Urahn landet Waltraud in den verschiedenen Epochen und kann den Kindern und dem Professor musikalisch von ihren Erlebnissen berichten. Ob sie aber auch den Dulcian treffen wird?
Ingrid Hausl aus Augsburg ist Fagottistin, Clown und Konzertpädagogin und gestaltet seit vielen Jahren Konzertprogramme unter anderem für die Münchner Symphoniker.
Sa., 20. Februar 2027 I 19.30 Uhr
Django Asül: Am Ende vorn

- KulturAula der Grund- & Mittelschule I Einlass: 18.45 Uhr
- Kabarett
- VVK:
- Kat. 1: 32 € (erm. 28 €) I AK 36 € (erm. 32 €)
- Kat. 2: 28 € (erm. 24 €) I AK 32 € (erm. 28 €)
- Kat. 3: 24 € (erm. 20 €) I AK 28 € (erm. 24 €)
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Seine Jahresrückblicke sind längst Kult. So wie seine alljährlichen Maibockreden im Hofbräuhaus längst legendär sind. Aber wenn Django Asül ein neues Bühnenprogramm zimmert, geht es nicht um das alltägliche „Kleinklein“ in Politik und Gesellschaft, sondern um die großen Themen.
Die Verantwortung wiegt mittlerweile schwer. Wer wie Django Asül Träger des Bayerischen Verdienstordens, des Bayerischen Kulturpreises und des Bayerischen Kabarettpreises ist, hat begriffen: Das Gröbste ist erledigt – jetzt geht es ans Eingemachte. Und zwar ohne Rücksicht auf Gewinne. Und das Publikum darf live dabei sein. Wem diese Ankündigung zu kryptisch ist, dem sei gesagt: Django Asüls mittlerweile achtes Soloprogramm kann locker mit jedem Präzisionsgerät „Made in Germany“ mithalten.
Sa., 27. Februar 2027 I 19.30 Uhr
Andreas Martin Hofmeir: Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 18.45 Uhr
- Musikkabarett
- VVK 28 € (erm. 24 €) I AK 32 € (erm. 28 €)
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Frech geklaute Meisterwerke für Tuba und Klavier inklusive Schmähgedichten aus Hofmeirs hundsgemeiner Instrumentenkunde
Jedes Musikinstrument ist stolz auf seine besten Solowerke. Zu Recht. Tubisten wissen das im Besonderen, denn sie haben kaum welche. Also klaut der bekannteste aller Tubisten Andreas Martin Hofmeir, begleitet von der Pianistin Barbara Schmelz, das Beste von der Konkurrenz. Eine unverschämte konzertante Aneignung! Und damit nicht genug: Mit Schmähgedichten aus seiner brandneuen „Hundsgemeinen Instrumentenkunde” gibt er ihnen auch sprachlich den Rest. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend für die Lachmuskeln und den anspruchsvollen Gehörgang.
Andreas Martin Hofmeir ist Gründungsmitglied von LaBrassBanda, Kabarettist, Dirigent und Professor für Tuba am Mozarteum in Salzburg.
So., 28. Februar 2027 I 15 Uhr
mini.musik: Alfulimux, der Wüstenfuchs

- KulturAula der Grund- & Mittelschule I Einlass: 14.15 Uhr
- Kinderkonzert (für Kinder von 3 bis 8 Jahre)
- VVK 13 € (erm. 10 €) I AK 15 € (erm. 12 €)
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Einmal um die Welt reist der kleine Wüstenfuchs Alfulimux. Er ist auf der Suche nach Musik, schließlich hat er riesengroße Ohren. Schnell findet er Freunde, die ihm helfen: Winnie, den Wüstenwind, einen fliegenden Teppich, die Nixe Donabella, die Friedenstaube Frieda und den Flugdrachen Drago. Mit ihnen kommt er weit herum: in den Orient, nach Europa, China und Afrika! Unterwegs wird er reich beschenkt mit Musik, die überall anders und immer wunderschön klingt.
Programm: Werke von Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák, Johann Strauss, arabische, bulgarische, chinesische und afrikanische Musik, improvisierte Musik
mini.musik ist ein Team aus professionellen Musikern, Schauspielern und Moderatoren des Bayrischen Rundfunks und zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Kinderkonzertanbietern Deutschlands.
So., 14. März 2027 I 14 und 16 Uhr
Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater: Kasperl und die Stinkprinzessin

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 13.15 Uhr und 15.15 Uhr
- Kindertheater (für Kinder ab 3 Jahren)
- VVK 13 € (erm. 10 €) I AK 15 € (erm. 12 €)
- zu den Tickets
Ein packendes Geruchs-Abenteuer rund um die Geburtstagssause der lieblichen Prinzessin Heike. Kasperl und Seppl sind gerade noch eingeladen, Zauberer Gottlieb Wurst und Hexe Annegeer Strudlhofer allerdings nicht. Verschiedene böse Zaubereien bedrohen Heikes Geburtstagsfreude. Doch für Kasperl und Seppl kommt es noch schlimmer: Auch das fürstliche Leberkäs-Gala-Dinner ist in Gefahr.
Doctor Döblingers geschmackvolles Puppentheater wurde 1994 in Deutenhausen gegründet. Seit dieser Zeit zählt das Projekt in seinem Metier zu den Besten.
Sa., 20. März 2027 I 19.30 Uhr
Claudia Koreck: Neo Alpin

- KulturAule der Grund- & Mittelschule I Einlass: 18.45 Uhr
- Konzert
- VVK:
- Kat. 1: 34 € (erm. 30 €) I AK 38 € (erm. 34 €)
- Kat. 2: 30 € (erm. 26 €) I AK 34 € (erm. 30 €)
- Kat. 3: 26 € (erm. 22 €) I AK 30 € (erm. 26 €)
- zu den Tickets
„NEO ALPIN“ heißt das neue Live-Programm der preisgekrönten Singer-Songwriterin Claudia Koreck. Darin denkt sie Volksmusik als Musik des 21. Jahrhunderts neu.
„Am Anfang stand die Idee, traditionelle volksmusikalische Stücke neu zu interpretieren. Aber ich habe schnell gemerkt: Das bin ich nicht. Und ehrlich gesagt: Das ist mir zu wenig. In mir schlummern so viele eigene Lieder, die ich erzählen möchte“, sagt sie.
Auf der Bühne entsteht daraus eine besondere Klangwelt: In kleiner Besetzung werden unterschiedlichste Instrumente gespielt, neu kombiniert und mit großer musikalischer Freiheit zum Leben erweckt. Natürlich hat Claudia Koreck auch einige ihrer bekannten Songs im Gepäck – vielleicht sogar in einem neuen, alpin gefärbten Gewand.
Sa., 10. April 2027 I 19.30 Uhr
MaxJoseph: Lagom

- Festsaal im Rathaus I Einlass: 18.45 Uhr
- Konzert
- VVK 28 € (erm. 24 €) I AK 32 € (erm. 28 €)
- zu den Tickets
Das Leichte ist am schwersten – Geige, Steirische Harmonika, Gitarre und Tuba – vier virtuose Musiker weben ein dynamisches, kammermusikalisches Geflecht, das in einer Eleganz und Leichtigkeit aufblüht, die man im Zusammenhang mit Volksmusik so nicht erwartet hätte.
In den Improvisationen schimmert der Jazz, im makellosen Zusammenspiel die klassische Schulung und in den mannigfaltigen Anklängen der weite Horizont von vier Weltbürgern, die gleichzeitig ganz natürlich in ihrer Heimat verwurzelt sind.
MaxJosephs Musik ist nicht nur eine Synthese von E- und U-Musik, von alt und neu, von Volksmusik und Klassik, sie ist eine Einladung in einen Dialog, in dem Grenzen verschwimmen, und dennoch bleibt man stets geerdet, verwurzelt in der Heimat.
Sa., 17. April 2027 I 19.30 Uhr
Maxi Pongratz

- intakt Musikinstitut I Einlass: 18.45 Uhr
- Konzert
- VVK 20 € (erm. 16 €) I AK 24 € (erm. 20 €)
- zu den Tickets
Bekannt geworden mit seiner Band „Kofelgschroa“, seinen hintersinnigen Texten und seinem ganz ureigenen Akkordeon-Stil, ist Maxi Pongratz heute aus der deutschen Kleinkunst-Szene nicht mehr wegzudenken. Doch dieser Weg war keineswegs vorgezeichnet: Eigentlich ist Maxi Pongratz gelernter Gärtner, hat Apfelstrudel im Hofbräuhaus gebacken und die legendäre Ski-Abfahrt „Kandahar“ für den Weltcup präpariert. Gott sei Dank ist er nebenbei auch noch mit seinem Akkordeon erst von Wirtshaus zu Wirtshaus, später dann von Bühne zu Bühne gezogen.
Mit Kofelgschroa veröffentlichte Maxi Pongratz drei Alben, die alle von Micha Acher („The Notwist“) produziert wurden. Im Dokumentarfilm „frei.sein.wollen“ (von Barbara Weber) war er mit seinen Bandkollegen zu sehen, in Josef Bierbichlers Kinofilm „Zwei Herren im Anzug“ zu hören. Solo hat Maxi Pongratz, der auch oft als eine Art bayerischer Yann Tiersen bezeichnet wird, bereits drei Alben herausgebracht. „rum&num“ ist sein viertes Solo-Album.
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