Bild von Hopenfeld Pfaffenhofen

Klausurwochenende 2026: Neue Ideen, klare Ziele

Das Jugendparlament war zusammen mit ehrenamtlichen Helfern und der Stadtjugendpflege auf Klausurwochenende im Bayerischen Wald. 

(v. l. n. r.: Felix Dick (1. Vorsitzender), Jan Rashid, Emil Kirschner, Lina Franke (2. Vorsitzende), Tobias Vasile, Laura Enevoldsen, Max Stahl, Milla Gallus, Matthias Stadler (Leiter der Stadtjugendpflege), Melany Di Liberto (ehrenamtliche Betreuerin) © © Stadtjugendpflege

Während sich in Pfaffenhofen derzeit vieles um die laufenden Kommunalwahlen dreht, arbeitet das Jugendparlament konsequent an seinen eigenen Projekten weiter. Mit einer Klausurtagung Ende Februar läuteten die Mitglieder gemeinsam das neue Amtsjahr ein. In der Jugendherberge in Prackenbach im Bayerischen Wald wurde intensiv diskutiert, geplant und auch an neuen Formaten gearbeitet.

Die Vorsitzenden Felix Dick (1. Vorsitzender), Lina Franke (2. Vorsitzende) und Romy Jacobs (3. Vorsitzende) wurden dabei in ihren Ämtern bestätigt. Für das neue Jahr hat sich das gesamte Jugendparlament vorgenommen, noch enger als Team zusammenzuarbeiten und verstärkt Stadträtinnen und Stadträte zu den eigenen Sitzungen einzuladen. Außerdem möchten die Jugendparlamentarier ihre Präsenz im öffentlichen Leben weiter ausbauen und künftig noch mehr Veranstaltungen für junge Menschen organisieren.

Zum Auftakt der Klausurtagung stand zunächst eine Bestandsaufnahme an: Welche Entwicklungen in Pfaffenhofen sind für junge Menschen besonders wichtig? In der städtischen Infrastruktur finden sich einige positive Beispiele. Das Gerolsbad, der Soccer-5-Platz, die Wasserspender sowie der belebte Hauptplatz tragen aus ihrer Sicht wesentlich zur Lebensqualität bei. „Alle vermitteln einen gewissen Kleinstadtflair und machen den Alltag interessanter“, fasste eine Jugendparlamentarierin zusammen.

Auch das Nachhaltigkeitskonzept der Stadt findet im Jugendparlament viel Zustimmung. Besonders hervorgehoben wurden das Carsharing-Angebot, die Fahrradstraßen und der kostenlose Stadtbus. Zwar werden Tempo-30-Zonen durchaus kontrovers diskutiert, insgesamt besteht im Jugendparlament jedoch Einigkeit darüber, dass die Verkehrswende zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Ebenfalls positiv bewertet wurden der Ausbau der Fernwärme sowie die Bemühungen der Bürgerenergiegenossenschaft um die Energiewende.

Das Fazit der Runde: In Pfaffenhofen lässt es sich gut leben. Gleichzeitig sehen die Jugendlichen weiterhin auch Verbesserungspotenzial. Ein wichtiges Thema ist vor allem bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen. Dabei betonen die Jugendparlamentarier, dass neue Wohnmöglichkeiten möglichst nicht auf Kosten unverbauter Natur entstehen sollten.

Neben der inhaltlichen Diskussion wurden auch konkrete Projekte für die kommenden Monate geplant. Bereits fest steht das „Soccer-5-Turnier gegen Rassismus“ im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Am 21. März treten ab 14 Uhr Fußballbegeisterte in zugelosten Teams gegeneinander an – mit dem Ziel, sich sportlich zu begegnen und besser kennenzulernen. Im Anschluss findet ab 20 Uhr eine Party im Jugendzentrum Atlantis statt.

Darüber hinaus plant das Jugendparlament neues Merchandising, etwa Kugelschreiber oder Kondome, die bei Veranstaltungen kostenlos verteilt werden sollen. Weitere Ideen sind ein Watt-Turnier sowie eine Neuauflage des beliebten Mario-Kart-Turniers. Ein besonderes Herzensprojekt ist außerdem die Anschaffung Fitnessgerät für den Outdoorbereich z. B. Hantelbank oder ähnliches, das den Jugendlichen eine kostenfreie Fitnessmöglichkeit im öffentlichen Raum schaffen soll. Dazu wollen die Jugendparlamentarier in Kürze einen konkreten Vorschlag vorlegen. Auch im Bereich Beteiligung möchten die Jugendlichen aktiv werden: Pfaffenhofener Geschäfte sollen direkt angesprochen und dafür gewonnen werden, Schülerpreise beziehungsweise Vergünstigungen für Schülerinnen und Schüler einzuführen.

Nun gilt es, die geplanten Aktionen weiter auszuarbeiten und über die Social-Media-Kanäle des Jugendparlaments bekannt zu machen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Arbeit des Jugendparlaments zu erhöhen – unter anderem auch im PAFundDU-Bürgermagazin und in der lokalen Presse. Die Mitglieder freuen sich über alle Interessierten, die ihre Projekte verfolgen und das Engagement der Jugendlichen begleiten.

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